Hilfe für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

auf dem weg ...

Das Landschulheim ist eine anthroposophische Kinder-und Jugendhilfeeinrichtung die auf der Grundlage der Waldorfpädagogik arbeitet und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich bewusst den Erfordernissen eines gemeinsamen Lebens und Arbeitens mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die einen besonderen Hilfebedarf haben, stellen. Das familienähnliche Wohngruppenprinzip wird auch gerade heute – mit Ausnahme der Betreuung von Erwachsenen in der Sozialtherapie – durchgehend praktiziert, so dass persönliche Beziehungen innerhalb der Heimunterbringung entstehen können. Neben dem Regelangebot gibt es Vereinbarungen über intensive Hilfen oder die jeweils möglichen Schritte in das Erwachsenendasein im Rahmen der Verselbstständigung.

Wohngruppen

Im stationären Bereich mit 125 Plätzen in zurzeit 17 Gruppen wohnen Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland. Die Wohngruppen haben sehr unterschiedliche Schwerpunkte, so dass bei der Belegung große Variationsmöglichkeiten bestehen. Auf dem weitläufigen Areal verteilen sich die Wohnhäuser, umgeben von viel Grün. Das Essen wird dezentral in den Gruppen zubereitet. Dort wird auch der überwiegende Teil des Tages gestaltet, ergänzt durch Zusammenkünfte mehrerer nahe gelegener Wohngruppen morgens und abends. Der rhythmische Tagesablauf bildet eine wesentliche Stütze und Orientierung für die Kinder und Jugendlichen.

Freizeit und Therapie

Neben vielfältigen kulturellen und sportlichen Angeboten innerhalb oder außerhalb der Einrichtung, dem Feiern und der Jahresfeste ist seit 1995 das Jugendhaus ein Raum, den die Jugendlichen der Oberstufe für selbst bestimmte Aktivitäten, die pädagogisch begleitet werden, nutzen können. Alljährliche Theateraufführungen führen in wunderbarer Weise Mitarbeiterkinder, Kinder und Jugendliche aus den Wohngruppen und sozialtherapeutisch betreute Erwachsene zusammen.

Die Arbeit in den Wohngruppen wird erweitert durch Angebote wie Musik- und Reittherapie oder Sprachgestaltung. Der Reitstall mit seinen breit gefächerten Möglichkeiten ist zentral am Schulhof gelegen. Er bildet unter anderem einen Ort für individuelle Hilfen, an dem Kinder oft auch den Übergang zum erneuten schulischen Lernen am Anfang ihrer Zeit in Schloss Hamborn bewältigen können.

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Pädagogisches Netzwerk: Heim - Schule – Förderschule - Berufsförderung

Das Landschulheim, die Rudolf Steiner Schule (Regel -und Kleinklassenzweig, Berufskolleg für Gesundheit und Soziales) und die Berufsförderung bilden ein pädagogisches Netzwerk für individuelle Fördermöglichkeiten.

Die Kinder und Jugendlichen können in beiden Schulzweigen aufgenommen werden, besuchen aber vorwiegend die Kleinklassenschule (Förderschule für Lernen und Förderschule  für soziale und emotionale Entwicklung) die von der 4. -12. Klasse mit ca. 15 Schülern je Klasse eine differenzierte Beschulung ermöglicht.

Ab der 9. Klasse der Förderschule verbinden  sich Schule und Jugendhilfe, schulisches und berufliches Lernen. Die sozialpädagogische Begleitung der Berufsförderung koordiniert unterschiedliche berufspraktische Lernfelder zum Erwerb persönlicher Kompetenzen , um aus der Praxis heraus berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Kinder- und Jugendhilfe Landschulheim • Schloss Hamborn 5 • 33178 Borchen

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