Häufige Fragen

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Welche Kinder werden an einer Waldorfschule aufgenommen?

Waldorfschulen stehen grundsätzlich allen Kindern offen – unabhängig von Religion, Hautfarbe, Geschlecht und Einkommen der Eltern. Nach ausführlichenInformationselternabenden findet für jedes Kind ein Aufnahmegespräch an der Schule statt. Auch in höhere Klassen können Schüler als Quereinsteiger aufgenommen werden.

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Muss ein Kind musisch begabt sein, damit es für die Waldorfschule geeignet ist?

Nein. Die Waldorfschule ist eine Schule für alle Begabungsrichtungen. Wenn Waldorfschüler malen, zeichnen, plastizieren oder bildhauen, geht es dabei nicht so sehr um das Ergebnis, sondern vielmehr um den Prozess. An dem Prozess erüben die Kinder und Jugendlichen eine Vielzahl von Fähigkeiten über das rein künstlerische Gestalten hinaus. Waldorflehrer sind bestrebt, den Verstand, die Kreativität und die Persönlichkeit ihrer Schüler gleichwertig zu entwickeln.

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Stimmt es, dass Waldorfschulen immer sehr große Klassen haben?

Es ist richtig, dass unsere Klassen bis zu 36 SchülerInnen stark sein können. Allerdings werden nach dem Hauptunterricht die Klassen in zwei bzw. drei Gruppen aufgeteilt. Dadurch ergeben sich Lerngruppen von unter 18SchülerInnen, z.B. in den Fremdsprachen und höchstens 12 SchülerInnen in den handwerklich-künstlerischen Fächern.

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Stimmt es, dass es an der Waldorfschule keine Noten und kein Sitzenbleiben gibt?

Auch wenn Waldorfschulen in der Unter- und Mittelstufe auf Noten verzichten, korrigieren die Lehrer selbstverständlich alle Schülerarbeiten. Sie lassen es aber nicht bei Noten bewenden, sondern formulieren individuelle Beurteilungen. In den Zeugnissen gehen die Lehrer ausführlich auf die Persönlichkeitsentwicklungen und auf die Lernfortschritte ihrer Schüler ein.

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Ab Klasse 10 erhalten die Schüler neben dem Textzeugnis auch eine Noteninformation

Tatsächlich bleibt in der Waldorfschule niemand sitzen. Die hier praktizierte Pädagogik richtet sich nach den Entwicklungsphasen der Kinder und Jugendlichen. Deshalb ist nicht der Wissensstand, sondern die Gesamtentwicklung entscheidend. Von der ersten bis zur elften Klasse bleiben die Schüler nach Möglichkeit selbst dann in einer festen Klassengemeinschaft, wenn ihre Leistungen vorübergehend nachlassen.

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Welche Abschlüsse gibt es?

In Schloss Hamborn können alle Abschlüsse, die es an einer Regelschule gibt, erworben werden. Seit 2007 werden diese als zentrale bzw. teilzentrale Prüfungen durchgeführt. Die Ergebnisse liegen allesamt signifikant über dem Landesdurchschnitt.

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Warum haben die Kinder in den ersten acht Schuljahren nach Möglichkeit ein und denselben Klassenlehrer?

In einer Gemeinschaft, die von Beständigkeit und Rhythmus geprägt ist, können Kinder sich gesund entfalten. Um ihnen darin eine verlässliche Stütze zu sein, begleitet ein Waldorf-Klassenlehrer seine Klasse nach Möglichkeit acht Jahre lang durch den Hauptunterricht, der die ersten beiden Stunden eines Schulvormittags in Form von Epochenunterricht umfasst. Dabei lernt er seine Schüler sehr gut kennen und kann individuell auf ihre Stärken und Schwächen eingehen.

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Was ist unter Epochenunterricht zu verstehen?

Im Epochenunterricht werden unterschiedliche Themengebiete 3-4 Wochen lang jeden Morgen in den ersten beiden Schulstunden unterrichtet. Auf diese Weise gliedert sich das Schuljahr in 10 Epochen, in denen sich die Schüler über einen längeren Zeitraum intensiv mit einem Thema auseinander setzen können. Klassische Epochenfächer sind Deutsch, Mathematik, Geschichte, Biologie, Physik, Chemie, Erdkunde, Kunstgeschichte. Grundfertigkeiten in Deutsch und Mathematik festigen die Schüler in durch das Schuljahr fortlaufenden Übstunden. Fremdsprachen werden das ganze Jahr über in Fachstunden erteilt.

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Wie werden die Jugendlichen in der Oberstufe auf die Berufswelt vorbereitet?

Während der ganzen Oberstufe werden die Schüler in allen Fächern von Fachlehrern unterrichtet. Die handwerklichen Fähigkeiten, die sie sich über die gesamte Schulzeit hinweg haben aneignen können, werden von der 8. Klasse an durch mehrere Praktika ergänzt: in einem Landwirtschafts- und einem Forstpraktikum, einem Betriebs- und einem Sozialpraktikum erhalten die Schüler eine ausgesprochen lebensnahe Ausbildungsgrundlage. Dabei liegt der eigentliche Sinn der Praktika nicht in der Berufsfindung, sondern im erüben sozialer und persönlicher Fähigkeiten.

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Werden die Kinder an der Waldorfschule weltanschaulich unterrichtet?

Die Waldorfschule ist konfessionell nicht gebunden. Zunächst entscheiden die Eltern, welchen Religionsunterricht ihr Kind besucht, ab Klasse 11 die Jugendlichen selbst. An unserer Schule werden vier Religionsunterrichte angeboten: katholisch, evangelisch, freichristlich und Christengemeinschaft.

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Was hat es mit dem Fach Eurythmie auf sich?

Eurythmie ist eine Bewegungskunst, die an Waldorfschulen in allen Klassen unterrichtet wird. Im Unterschied zu gymnastischen, pantomimischen oder tänzerischen Bewegungen, die völlig frei gestaltet werden können, gibt es in der Eurythmie für jeden Buchstaben und jeden Ton eine ganz bestimmte Gebärde. In der Lauteurythmie stellen die Schüler zum Beispiel dar, was in einem Gedicht an Lauten lebt, in der Toneurythmie, was in den Tonintervallen einer musikalischen Komposition lebt.

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